VVB: Rekordergebnis im Jahr 2014

  • Vorjahresergebnis deutlich übertroffen
  • Fusionssynergien wurden erreicht
  • betreutes Kundenvolumen bei 2,1 Mrd. €

Im Jahre 2013 haben die Volksbank Dillingen und die Vereinigte Volksbank eG – …meine VVB – fusioniert. Im Jahre 2014 wurde von der fusionierten Bank ein Rekordergebnis erreicht. Aus diesem Grunde wird der Vorstand vorschlagen, eine Dividende von 3,5 % auf die Geschäftsguthaben auszuschütten – zusätzlich zu dem MitgliederBonus, der maximal 10% der Geschäftsguthaben ausmachen kann. Dabei wird insgesamt ein Betrag von 1 Mio. € an die Mitglieder der VVB ausgeschüttet.

Mathias Beers, Vorstandsvorsitzender der VVB, machte in der Bilanzpressekonferenz am 24. Februar 2015 deutlich, dass das gute Jahresergebnis drei wesentliche Ursachen hat: (1) Konzentration auf das Firmenkundengeschäft bereits seit 2008 (2) Fusion zweier Volksbanken mit identischer vertrieblicher Ausrichtung (3) Harmonie in Aufsichtsrat, Vorstand und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch nach Abschluß der Fusion.

Die Bilanzsumme der VVB zum 31.12.2014 liegt unverändert gegenüber dem Vorjahr bei 990 Mio. €. Das betreute Kundenvolumen nahm 2014 um 50 Mio. € auf nunmehr 2,106 Mrd. € zu.

Auf der Aktivseite der Bilanz konnten die Kundenforderungen weiter auf jetzt 707 Mio. €  ausgebaut werden. Hierbei wuchs das Firmenkundenkreditgeschäft mit + 8 Mio. € stärker als das private Baufinanzierungsgeschäft (+ 4 Mio. €). Schwerpunkte bei den gewerblichen Finanzierungen der VVB liegen in den Bereichen Immobilien, regenerative Energie sowie bei der Finanzierung des regionalen Mittelstandes.

Auf der Passivseite der Bilanz gingen die Kundeneinlagen leicht um 1,35 % auf 776 Mio. € zurück. Institutionelle Kunden haben in geringem Umfang ihre Einlagen abgezogen – im breiten Kundengeschäft wurden die Kundeneinlagen gehalten. Zudem gab es Umschichtungen in das Wertpapiergeschäft – daher auch der Zuwachs bei dem betreuten Kundenvolumen.

Die VVB bietet aktuell immer noch das Produkt MitgliederSparen zu einem Zinssatz von 0,4% p.a. ausschließlich für Mitglieder der Volksbank an, obwohl eigentlich auch dieser Zinssatz auf einen Wert nahe Null-Prozent gesenkt werden müsste. Aber als MitgliederVolksbank ist dies eine weitere Form der entgeltlichen Mitgliederförderung, die die VVB von anderen Banken des Wettbewerbs deutlich unterscheidet.

Die Geschäftsguthaben der Mitglieder sind um 0,6 Mio. € auf jetzt 16,9 Mio. € angewachsen. Die VVB kündigt an, dass im Laufe des Jahres 2015 mit Sicherheit das 40.000 Mitglied der Volksbank begrüßt werden wird.

Insgesamt hat sich die Eigenkapitalbasis der VVB im Jahre 2014 weiter verbessert – Eigenmittel in einem Volumen von 91 Mio. € sprechen eine deutliche Sprache und auch ein Solvabilitätskoeffizient von 17,04% bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Untergrenze von 8,00% belegt, dass die VVB die letzten Jahre gut genutzt hat, um sich auf mögliche Unwidrigkeiten der Märkte vorzubereiten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung der VVB für das Jahr 2014 dokumentiert ein Rekordergebnis. Insgesamt wurde ein Zinsertrag von 33,7 Mio. € erwirtschaftet. Der Zinsüberschuss beläuft sich auf 24,2 Mio. €.

Das Provisionsergebnis befindet sich auf Vorjahresniveau mit einem Wert von 8,9 Mio. €. Bundesweit gehört die VVB im Wertpapiergeschäft zu den Top-60 Geno-Banken (von 1.100), die noch ein aktives Wertpapiergeschäft betreiben und nicht vor der Regulatorik, der zunehmenden Dokumentation sowie dem permanenten Schulungsbedarf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Geschäft auf ein Minimum reduzieren. Im Bausparvertrieb wurden erstmals mehr als 75 Mio. € Bausparsumme vermittelt, im Bereich der Direktkredite (easyCredit und VVB-Direktkredit) konnte ein Volumen von 11 Mio. € abgesetzt werden. Auch das Versicherungsgeschäft mit dem Partner R+V Versicherung lief zufriedenstellend – dennoch ist gerade in diesem Bereich die Verunsicherung der Kunden durch Presseberichte ziemlich groß und induziert hohen Beratungs- und Aufklärungsbedarf.

Der Personalaufwand liegt bei 14,9 Mio. € und damit nur leicht über dem Vorjahreswert. Insbesondere der Sachaufwand konnte im Jahre 2014 um 1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr auf jetzt 6,8 Mio. € gesenkt werden und dies, obwohl im Jahre 2014 die Filiale in Nalbach komplett umgebaut und renoviert wurde.

Das erwirtschaftete Betriebsergebnis vor Bewertung beläuft sich auf 10,3 Mio. € - da die VVB auch ein positives Bewertungsergebnis von 0,5 Mio. € vorweisen kann wurde das Betriebsergebnis nach Bewertung im Jahre 2014 auf den Spitzenwert von 10,8 Mio. € gesteigert. Auch beide Einzelbanken haben vor der Fusion in den letzten 8 Jahren einen solch guten Wert – in Relation zu ihrer Größe -  nicht erreicht. Dies führt aber auch dazu, dass ein Steueraufwand von mehr als 2,8 Mio. € geleistet werden muss – auch dies ist ein „Spitzenwert“.

Im Jahre 2014 hat die VVB die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Saarbrücken weiter intensiviert. Nachdem sich die VVB zunächst als erste Volksbank überhaupt an der Unternehmensbörse SaarLorLux der Sparkassen beteiligt hat, wurde zum Jahresende 2014 die Münzgeldbearbeitung der VVB an die Sparkasse Saarbrücken ausgelagert. Mit der Sparkasse Saarbrücken hat man einen Partner gefunden, der diese Dienstleistung auf einem hohen Qualitätsniveau zu einem fairen Preis anbietet. Da es keine verbundinterne Lösung gab, hat man als erste Volksbank überhaupt diese Dienstleistung an eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Saarbrücken ausgelagert. Die Gespräche mit den Verantwortlichen der Sparkasse verliefen sehr harmonisch und partnerschaftlich.

Der Jahresstart 2015 der VVB ist gelungen. In den ersten zwei Monaten wurden bereits die Ziele in einigen Bereichen übertroffen. Daher ist der Vorstandsvorsitzende zuversichtlich, dass das Ergebnisziel des Jahres 2015 in Höhe von 8,2 Mio. € auch erreicht wird. Aber ein Rekordergebnis – wie im Jahre 2014 – wird die VVB im laufenden Jahr aufgrund des zu erwartenden Rückganges des Zinsergebnisses nicht schaffen können.



Saarbrücken, 24. Februar 2015

Mathias Beers

Vorsitzender des Vorstandes

Vereinigte Volksbank eG

… meine vvb



Die Saarbrücker Zeitung berichtete schon am 25.02.2015 über die Bilanzpressekonferenz der VVB.

Foto (Abdruck honorarfrei, Iris Maurer)

Bildtext:

Bild 1:

VVB erzielt Rekordergebnis

v.l.n.r. Hans-Joachim Meyer, stellv. Vorstandsvorsitzender der VVB und Mathias Beers, Vorstandsvorsitzender der VVB.

Bild 2:

Mathias Beers, Vorstandsvorsitzender der VVB

Bild 3:

Hans-Joachim Meyer, stellv. Vorstandsvorsitzender der VVB