Die VVB macht ihr Filialnetz fit für die Zukunft



Online-Banking und die weiter zunehmende Digitalisierung des Bankgeschäftes veranlassen auch die VVB in regelmäßigen Abständen ihr Filialnetz einer sorgfältigen Prüfung auf Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu unterziehen. Dabei ist für die VVB die Messgröße der "Bedienten Servicefrequenz" von entscheidender Bedeutung, denn sie sagt aus, wie oft am Tag ein Kunde die Filiale aufsucht und am Bankschalter Dienstleistungen und Produkte der Volksbank nachfragt. In Kleinfilialen liegt dieser Wert in der VVB mittlerweile bei unter 20 Kundenkontakten pro Tag - und dies mit weiter abnehmender Tendenz. "Wir prüfen daher kontinuierlich, wie sich das Nutzungsverhalten unserer Kunden verändert. Die Filiale vor Ort wird dabei immer seltener aufgesucht - ausgenommen davon ist der Selbstbedienungsbereich der Bank", so Mathias Beers, Vorstandschef der VVB. "Die Bankgeschäfte am Schalter werden mehr und mehr vom digitalen Banking abgelöst - das Online-Banking, die Banking-App und andere digitale Produkte sind bei unseren Kunden kontinuierlich auf dem Vormarsch", so Edgar Soester, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VVB.

Die Kunden möchten ihre Bankgeschäfte zeitlich flexibel und auch außerhalb üblicher Filialöffnungszeiten erledigen. „Immer mehr wird auch der Service unseres KundenServiceCenters, welches wir ganz neu in unserer Filiale in Völklingen eingerichtet haben, von unseren Kunden in Anspruch genommen. 20 eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen hier telefonisch für einfache Bankgeschäfte zur Verfügung. Überweisungen und Kontostandsabfragen kann der Kunde leicht und einfach erledigen. Folglich haben wir unser dortiges Leistungsangebot für unsere Kunden erweitert und das Personal um mehrere Mitarbeiterinnen aufgestockt“, so Beers. Telefonisch erreichbar sind die VVB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im KundenServiceCenter von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Aber nicht nur ein geändertes Kundenverhalten hat die Geschäftsleitung der VVB zu einem neuen Standortkonzept geführt. Der demographische Wandel, die Wettbewerbssituation am Bankenmarkt, die immer stärkere Digitalisierung, die sinkenden Margen aufgrund der Nullzinspolitik sowie die gesetzlichen Auflagen der letzten Jahre sind weitere Gründe für eine Neuausrichtung des stationären Vertriebs. So werden Anfang des kommenden Jahres insgesamt 14 kleinere VVB-Filialen mit größeren Nachbarfilialen zusammengelegt. Je nach den örtlichen  Gegebenheiten bleiben jedoch die Selbstbedienungsbereiche mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker bis auf weiteres erhalten. Aufgrund der geringen Entfernungen zur nahegelegenen Filiale sind diese weiterhin komfortabel für die Kunden zu erreichen. „An der
persönlichen Betreuung wird sich für die Kunden nichts ändern, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf den Nachbarfilialen eingesetzt“, so der Vorstandschef der VVB. Mit 28 personenbesetzten Filialen und 23 eigenen SB-Standorten ist die VVB immer noch flächendeckend von Kleinblittersdorf bis Losheim am See vertreten. Durch die Zusammenlegung der Filialen wird die VVB Kompetenzen bündeln und Synergien schaffen, von denen die Kunden letztendlich profitieren werden.

Mit der Neuausrichtung des Filialnetzes sind keine Personalreduktionen verbunden. Die bewährten Ansprechpartner für die Kunden bleiben am neuen Filialstandort erhalten.