Pflege-Bahr

Gut versichert mit dem R+V-Pflege FörderBahr

Mit dem Pflege-Bahr hilft Ihnen der Staat, die Versorgungslücke zu verringern und die Kosten im Pflegefall abzusichern. Gemeinsam mit unserem Partner R+V Krankenversicherung AG bieten wir Ihnen dafür die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung an, den R+V-Pflege FörderBahr.

Häufige Fragen

Wie viele Menschen werden durchschnittlich pflegebedürftig?

Jeder zweite Mann wird irgendwann ab dem 30. Lebensjahr pflegebedürftig, bei Frauen sind es drei von vier. Bei Ehepaaren bspw. trifft es somit mit 86-prozentiger Wahrscheinlichkeit mindestens einen von beiden.

In welchem Alter werden die meisten Menschen pflegebedürftig?

Jeder sechste Pflegebedürftige ist heute jünger als 65 Jahre.

Wie lang ist die durchschnittliche Pflegedauer?

Die durchschnittliche Pflegedauer bei Frauen liegt bei rund fünf Jahren und die der Männer bei rund vier Jahren, unabhängig davon, ob zu Hause oder im Heim gepflegt wird. Im Bereich der häuslichen Pflege, der 70 Prozent ausmacht, beträgt die durchschnittliche Pflegedauer 8,2 Jahre und fast jeder Vierte wird zehn oder mehr Jahre gepflegt.

Wie sieht aktuell die Pflegesituation in Deutschland aus?

62 Prozent derjenigen, die pflegebedürftige Angehörige haben, kümmern sich aktuell selbst um die Betreuung. Zukünftig wird dies wegen der demografischen Entwicklung und geänderter Familien- und Haushaltsstrukturen allerdings immer schwieriger und damit weniger werden.

Reicht die gesetzliche Pflichtversicherung aus?

Bei Weitem nicht. Die gesetzliche Pflichtversicherung stellt allenfalls eine "Teilkasko"-Absicherung dar. Je nach Versorgungsart und Pflegestufe fehlen bei professioneller Pflege durchschnittlich zwischen 450 und 1.950 Euro monatlich – die dann privat zu finanzieren sind.

Kann ich die Pflegekosten selbst aus meinem Einkommen oder Vermögen bezahlen?

Knapp jeder sechste Pflegebedürftige benötigt Sozialhilfe. Die Sozialämter versuchen grundsätzlich, sich das Geld zurückzuholen und prüfen daher immer, ob ggf. nahestehende Familienangehörige unterhaltspflichtig sind. Das können situationsabhängig Ehe- bzw. Lebenspartner, Kinder und Eltern sein.

Ich habe doch schon eine private Pflegezusatzversicherung, oder?

Das glaubt etwas mehr als jeder Fünfte. Doch offenbar verwechseln hier viele die gesetzliche Pflegeversicherung mit einer privaten Pflegezusatzversicherung – letztere haben nämlich erst knapp drei Prozent der Bevölkerung.