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Private Equity – Eine Alternative für die Finanzierung von Familienunternehmen

Einer Finanzierung mittels Private Equity stehen viele Familienunternehmer skeptisch gegenüber. Dabei kann das Modell für beide Seiten sehr erfolgreich sein - vorausgesetzt, die Partner vereinbaren von vornherein klare Spielregeln. Lesen Sie hier, für wen eine Beteiligung sinnvoll ist und worauf Unternehmer dabei achten sollten.

Private Equity statt Basel III
Internationalisierung, steigender Expansionsdruck oder Unsicherheiten im weltweiten Finanzsystem - Familienunternehmen müssen sich ständig neuen Herausforderungen stellen. Auch interne Faktoren machen Familienunternehmen immer häufiger das Leben schwer - Stichwort "ungeklärte Nachfolge". Gleichzeitig stößt die klassische Kredit-Finanzierung, auch angesichts strenger werdender Kreditvergabekriterien im Rahmen von Basel III, schnell an ihre Grenzen. In dieser Situation sind Alternativen gefragt. Die Zusammenarbeit mit einer Private-Equity-Gesellschaft ist eine gute und sinnvolle.

Private Equity (Beteiligungskapital) ist der Oberbegriff für Eigenkapitalfinanzierungen von nicht börsennotierten Unternehmen. Ein Private-Equity-Investor tritt als Mehrheits- oder Minderheitsgesellschafter im Unternehmen auf und zwar für einen begrenzten Zeitraum. Wegen des höheren Risikos liegt die Renditeerwartung des Private-Equity-Investors dabei deutlich über dem Niveau von Fremdkapitalzinsen, normalerweise im unteren zweistelligen Prozentbereich.

Dafür bringen einige Finanzinvestoren mehr mit als Geld: Erfahrung und ein gutes Expertennetzwerk. Dies enthält häufig ehemalige Manager großer internationaler Unternehmen, die über hilfreiche Kontakte in relevante Länder und Märkte verfügen.

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- Der Investor muss zum Unternehmen passen

  

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